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Flieg junger Adler flieg!
Tom Astors Kultsong immer noch der Hit auf dem Chattenloh
Wer in den letzten Jahren zu Gast auf dem Weidenhäuser Sportplatz, besser als Chattenloh bekannt war um sich ein Spiel des fußballerischen Aushängeschilds im Werra-Meißner Kreis anzuschauen wurde des Öfteren -besonders nach Siegen der Adlerträger - mit dem Song von Tom Astor beschallt. Dort wo bei anderen Vereinen "We are the Champions" aus den Lautsprecherboxen dröhnt wenn die eigenen Kicker dem Gegner die Grenzen aufgezeigt haben, hat sich in Anlehnung an den Vereinsnamen " SV Adler Weidenhausen" der Song aus den 90er Jahren bis heute als Vereinshymne fest etabliert. Wie es zu dem eher ungewöhnlichen Namen "Adler" bei der Vereinsgründung im Ortsteil der Gemeinde Meißner im Jahr 1919 kam ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Gehalten haben sich bis heute drei Vermutungen die die Namensgebung seinerzeit beeinflusst haben könnten. Vielleicht waren es die Eigenschaften und das edle Wesen des Raubvogels die die Gründungsväter seinerzeit so beeindruckten das sie diese im Vereinsnamen verewigt sehen wollten.
Eine weitere Theorie besagt das der zu dieser Zeit in Eschwege noch bestehende Verein "Adler" als Vorbild fungierte oder das man das Wappentier der damaligen Reichsbahn (bei der einige Weidenhäuser in Lohn und Brot standen) sich als Vorbild nahm. Egal wie der Verein letztendlich zu seinem Namen kam, bis heute sind die Männer vom Chattenloh als die "Adler" weit über die Grenzen des Werra-Meißner Kreises hinaus bekannt und stolz auf ihren Namen.
Die jüngere Erfolgsgeschichte des SV Adler nahm dann ab der Saison 1980/81 mit dem Aufstieg in die heutige Kreisoberliga ihren Lauf und ist bis heute untrennbar verbunden mit den Namen Feige und Füllgrabe. Frank und Bernd Feige als Größen der Defensive, Uwe Feige als einer der torgefährlichsten Spieler die der Kreis je hervorgebracht hat und Klaus "Paule" Füllgrabe als Regisseur und unermüdlicher Kämpfer prägten den SV Adler über Jahre hinweg auf dem Rasen. Bevor die heutige Verbandsliga erreicht wurde scheiterten die für ihre grünen Trikots bekannten Männer gleich dreimal in der Relegation. Am 24.Mai.1998 war es dann aber endlich soweit, zum ersten Mal stand der Aufstieg fest und wurde entsprechend gefeiert. Nach dem zweiten Jahr folgte der erste Abstieg , doch schaffte man sofort den Wiederaufstieg, bevor im Mai 2005 bittere Tränen auf dem Chattenloh flossen als der erneute Gang in die Gruppenliga angetreten werden musste. Doch erneut wurden die Ärmel hochgekrempelt und wie schon beim ersten Abstieg gelang auch diesmal sofort der erneute Wiederaufstieg in die Verbandsliga. Nicht wenige werden sich an das packende Spiel in einem echten Finale kurz vor Saisonende gegen die damalige Millionentruppe des später pleite gegangenen Versicherungsmaklers Mehmet Göker vom SV Süsterfeld erinnern, der mit 2:1 bezwungen werden konnte. Dort ist der SVA bis heute aktiv ist. Vor der Saison 2011/12 wurde mit Rafal Klajnszmit ein neuer Trainer verpflichtet, der den Umbruch im Team der Adlerträger um Routinier Maikel Buchenau eingeleitet hat und momentan mit seiner Elf auf einem hervorragenden 5.Platz steht. Und so wird man beim SVA auch weiter nach dem Motto des Tom Astor Lieds verfahren um auch künftig die Nummer eins der heimischen Fußballszene bleiben zu können :
" Irgendwo am Horizont, der Zeit voraus, fängt die Zukunft an. Gestern ist Vergangenheit und zählt nicht mehr - Flieg junger Adler flieg ! "
von Stefan Konklowsky
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