Nachtrag zum Verbandsligaspiel gegen Lehnerz

Personelles

Trainer Rafal Klajnszmit baute sein Team im Vergleich zum vorangegangen Spiel gegen Grebenstein auf vier Positionen um. Sascha Eisenhuth, Rene Gonnermann, Martin Silbermann und der wiedergenesene Maikel Buchenau rückten für Andreas Graz (beruflich verhindert), David Dreyer, Robin Berg (Grippe) und Patrick Rusch in die Anfangsformation. Martin Silbermann spielte anstatt auf der linken Außenbahn dabei erstmals in dieser Saison im zentralen Mittelfeld, Jan Gonnermann rückte wie in den ersten Saisonspielen in die Abwehrkette und Maikel Buchenau agierte als offensiver Mittelfeldspieler hinter dem alleinigen Stürmer Sören Gonnermann.

Spielverlauf

Der TSV Lehnerz ging wie erwartet sehr angriffslustig in die Partie und kam in den Anfangsminuten durch einen Freistoß von Sascha Decher (hervorragend gehalten von Sascha Eisenhuth) sowie durch einen Kopfball von Hüne Tarek Belaarbi auch zu zwei sehr guten Chancen. Maikel Buchenau prüfte mit einem tückischen Aufsetzer nach zehn Minuten erstmals den gegnerischen Torhüter. Die Adlerträger fanden dann zunehmend besser in die Begegnung und erkämpfen sich insbesondere im zentralen Mittelfeld durch die sehr präsenten Maikel Buchenau, Martin Silbermann und Robin Roscher immer wieder die Bälle und leiteten dadurch vermehrt Torchancen ein. Nachdiesen Strickmuster fielen dann auch die beiden Treffer zur Freude der wiederum zahlreich mitgereisten Adlerfans. Maikel Buchenau leitet nach einem Ballgewinn das Spielgerät elegant und sehenswert zu Thomas Grimm weiter, der mit hohen Tempo in den Strafraum eindringt und überlegt zur Führung nach gut zwanzig Minuten trifft. Maikel Buchenau war dann auch wieder Ausgangspunkt für das 2:0 aus Sicht des SVA. Der Kapitän des SV Adler findet mit seinem Zuspiel Torjäger Sören Gonnermann, der mit einem unnachahmlichen Antritt sich gegen mehrere Gegenspieler abschüttelt und mit seinen 14. Saisontreffer die Führung weiter ausbaute. Doch nur drei Minuten später der schnelle Anschlusstreffer für die favorisierten Gastgeber. Nach einer Hereingabe legte der nicht immer überzeugende Schiedsrichter das Abwehren des Balles von Matthias Gruber mit der Brust, als Handspiel aus. Stanislav Szilagyi verwandelte mit etwas Glück den anschließenden Strafstoß zum 1:2. Sascha Eisenhuth verhinderte anschließend gar den Ausgleich und so blieb es bis zum Pausenpfiff bei der knappen Führung für die Adlerträger.

Trainer Rafal Klajnszmit ließ sein Team unverändert und Maikel Buchenau hatte nach einem schnell vorgetragenen Spielzug die erste kleine Gelegenheit im zweiten Abschnitt. Der TSV Lehnerz war dann zwar die spielbestimmende Mannschaft, tat sich aber sehr schwer gegen die läuferisch und kämpferische überzeugenden Adlerträgern sich aus dem Spiel heraus zwingende Torchancen zu erarbeiten. Die größte Gelegenheit vergab Sascha Hasenauer nach einer Stunde als er vollkommen freistehend am gut reagierenden SVA-Schlussmann Sascha Eisenhuth scheiterte. Patrick Rusch kam dann für den verletzten Sören Gonnermann in die Partie. Die Hintermannschaft des SVA überzeugte an diesem Nachmittag trotz körperlicher Unterlegenheit mit einer enormen Zweikampfstärke und gewann eine Vielzahl von äußerst wichtigen Zweikämpfen sowohl in der Luft als auch am Boden. Die Adlerträger verpassten es ähnlich wie im Gastspiel beim SSV Sand Mitte der zweiten Halbzeit die sich vereinzelt bietenden Konterchancen zu nutzen und so das Spiel vorzeitig zu entscheiden. Die Schützlinge von Rafal Klajnszmit mussten daher in den Schlussminuten noch zwei brenzlige Situationen überstehen, hatten aber diesmal im Gegensatz zu den letzten beiden Partien das Glück verdientermaßen auf Ihrer Seite.

Der SVA spielte mit: Eisenhuth - Grede, Gruber, J. Gonnermann, Hirosawa- Silbermann (77. Sterzing), Roscher- Grimm (90. Schindewolf), Buchenau, R. Gonnermann - S. Gonnermann (68. Rusch)

Besonderheit am Rande: Christian Gölitz der eigentlich als Ersatztorwart fungieren sollte, stand auf der Strecke von Darmstadt nach Fulda stundenlang im Stau und verpasste daher die Begegnung und war nur geringfügig früher zu Hause als der Adlertross im Mannschaftsbus. Trotzdem ein Dank an Christian für sein Einsatz.




Als Belohnung für das Überspringen der "24-Punkte-Marke" durfte jeder Akteur im, von Motivator Daniel "Letche" Feige selbst gebastelten, "Adler-Kalender" ein Fenster öffnen und einen Gutschein für einen leckeren Salat : in einen bekannten "Fast-Food"-Restaurant entnehmen.

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