Verbandsligateam mit richtungsweisendem Spiel - Reserveteam erwartet souveränen Spitzenreiter

Der SV Adler erwartet am Samstag um 15.30 Uhr Aufsteiger TSV Wolfanger auf dem Chattenloh und strebt nach zuletzt nur einen Punkt aus zwei Spielen wieder einen Erfolg an. Die Tabelle der Verbandsliga Nord gestaltet sich nach zehn Spieltagen sehr eng daher darf man sich daher keine längere Schwächephase erlauben, droht sonst unweigerlich das Abrutschen in die untere Tabellenhälfte. Interimstrainer Sven Schäfer muss wohl auf Eric Schindewolf (Vorlesung) und Michael Friedrich (Kurzurlaub)verzichten, ein Fragezeichens steht noch hinter dem Einsatz von Martin Silbermann. Die Spieler um Kapitän Maikel Buchenau wissen selbst dass eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zu den letzten Partien her muss, sollen die drei Punkte auf dem Chattenloh bleiben.

Der letzten beiden Begegnungen zwischen dem SV Adler und dem TSV Wolfsanger fanden in der Saison 2007/2008 statt, in der sich beide Teams einen packenden Zweikampf um den Meistertitel in der Gruppenliga KS Gr. 2 lieferten. Die Gäste, bereits damals von Patrick Klein trainiert, besiegelten damals ausgerechnet mit einen 4:1 auf dem Chattenloh vier Spieltage vor Serienende verdientermaßen den erstmaligen Aufstieg in die Verbandsliga Nord. Die Kasselaner mussten damals aber bereits im ersten Jahr über die Relegation wieder den Gang zurück in die Gruppenliga antreten. Der Verein stabilisierte sich eine Klasse tiefer aber sofort wieder im Vorderfeld der Tabelle und nach Rang Drei in der Saison 2009/2010 sicherte sich das Team im spannenden Saisonendspurt denkbar knapp vor der SV Eschwege 07 den zweiten Rang im Endklassement. Die spielstarke Mannschaft setzte sich dann in der Relegation recht souverän gegen die SG Lossetal und dem SV Neuhof durch und stieg gemeinsam mit dem TSV Mengsberg in die zweithöchste Hessische Amateurklasse auf. Trainer Patrick Klein baut auch weiterhin auf die Leistungsträger wie Abwehrchef Eren Cihan, Mittelfeldregisseur Ahmet Kayacik sowie der stets gefährliche Stürmer Nima Latifiahvas. Mit Sayed Nasseri konnte man kurz vor Transferschluss im August noch ein technisch sehr versierten Mittelfeldspieler von der Regionalligareserve des KSV Hessen Kassel II verpflichtet werden. Die Gäste sind mit 13 Punkten aus zehn Partien respektabel in die Saison gestartet und wollen nach Niederlage am vergangenen Wochenende bei der SG Bad Soden (0:2) mit einem Erfolg auf dem Chattenloh den Abstand zur Abstiegszone wieder vergrößern.

Die Reservemannschaft des SV Adler erwartet am Sonntag um 15.00 UHr den souveränen Tabellenführer aus Hopfelde/Hollstein und will trotz dem ein oder anderem personellen Ausfall den favorisierten Gästen einen heißen Kampf liefern und nach Möglichkeit die drei Punkte auf dem Chattenloh behalten. Die Spielvereinigung aus dem Gemarkung Hessisch Lichtenau befand sich vor einigen Jahren noch in den Niederungen der Kreisliga B und konnte sicherlich auch bedingt durch die erheblichen finanziellen Zuwendungen des Hauptsponsors sich zu einen Spitzenteam der Kreisoberliga entwickeln. Die Mannschaft von Trainer Erkan Kilci wurde mit Akteuren wie Waldemar Schledewitz (KSV Hessen Kassel II), Kai Simon (SG Lossetal) oder den erfahrenen Torhüter Alexander Bartuli (TSG Sandershausen) im Sommer dann nochmals erheblich verstärkt. Die Gäste konnten bislang sämtliche Begegnungen in dieser Saison gewinnen und wollen diese beeindruckende Serie sicherlich auch am Wochenende mit den Spielen bei der SG Herleshausen/Nesselröden (Freitagabend) und am Sonntag auf dem Chattenloh ausbauen und damit einen weiteren Schritt in Richtung Aufstieg vollziehen.

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