Sommerkick, aber zwei Tore

Fußball-Kreisoberliga:
Sebastian Fischer sorgte für einige von wenigen Lichtblicken

Von Nico Beck, Werra-Rundschau

Viele Abspiel- und Stockfehler, geringe Laufbereitschaft und nur selten ein geordnetes wie flüssiges Aufbauspiel: Diese Aspekte zählen zu der Rezeptur für einen schwachen Sommerkick. Und diesen sahen die Zuschauer auf dem Chattenlo zwischen Weidenhausen II und Waldkappel. Dass die Besucher dennoch zwei Tore des Heimteams und zum Ende der Partie eine drückende Gastmannschaft sahen, passte nicht ganz in das Gesamtbild des Spiels, das in punkto spielerischer Qualität seine Glanzpunkte suchte und nur selten fündig wurde.
Weidenhausen II-Waldkappel 2:0 (1:0). Dass außgerechnet ein höchst fragwürdiger Strafstoß, so sahen selbst die Verantwortlichen des SVA, zum ersten Höhepunkt einer ereignisarmen Partie wurde, spricht für die Qualität des Spiels. Christian Schröter (36.) ließ sich allerdings nicht zweimal bitten und verwandelte sicher.
Ein wahrer Lichtblick in der 55. Minute, als sich Neuzugang Sebastian Fischer ein Herz fasste, im Strafraum zwei Waldkappeler Verteidiger umkurvte, vor dem Tor eiskalt blieb und ins kurze Eck einnetzte. Aber in der Folge konnten die Hausherren nicht mehr überzeugen, weswegen der Gast besser ins Spiel fand. Aber große Chancen sollte sich auch dieser erstmal nicht herausspielen können.
Erst kurz vor Ablauf der Zeit drückte der TSV auf das Gaspedal und zwang in Person von Sergej Gros Adler-Torwart Sascha Eisenhuth zu einer Großtat, doch der Anschlusstreffer sollte nicht mehr fallen. Ansonsten sahen die Zuschauer eine Begegnung, die sich weitestgehend und aufgrund von Stockfehlern und Fehlpässen im Mittelfeld abspielte und nur selten wirkliche Torgefahr erzeugt werden konnte.
Dirk Sterzing sah in der 75. Minute die Ampelkarte.

• Tore: 1:0 Schröter (FE, 36.), 2:0 Fischer (55.).




Foto: Nico Beck, Werra-Rundschau

Dynamische Bewegung, aber nicht von Erfolg gekrönt: Daniel Henke von der SVA konnte hier mal für Torgefahr sorgen.

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