Spiel gedreht: SVA reichen acht Minuten

Fußball-Kreisoberliga:
Mangold-Team zittert sich zum Sieg - Sascha Eisenhuth hält ganz stark

Von Nico Beck, Werra-Rundschau

Weidenhausen. Die Zuschauer auf dem Chattenloh wähnten sich im falschen Film. Zwanzig Minuten lang dominierte der SV Adler Weidenhausen II, musste aber dann bei den seltenen Ausflügen der TSG Bad Sooden-Allendorf auf das Tor der Adlerträger gleich zwei überraschende Gegentore hinnehmen. Aber noch kurz vor der Pause zeigte sich auch das Heimteam eiskalt vor dem Tor und netzte drei Mal ein. So war das Spiel gedreht und der spätere Endstand perfekt.
Weidenhausen II-BSA 3:2 (3:2). Während die Statistiker in der ersten Halbzeit fünf Treffer notierten und Weidenhausen einen Angriff nach dem anderen lief, folgte kurz darauf eine völlig gegensätzliche Dreiviertelstunde. Keine Tore, weniger Strafraumszenen und ein aggressiv anrennendes Gästeteam, das, so könnte man meinen, im ersten Durchgang seine offensiven Kräfte bündelte, um diese nach dem Pausentee zu entladen. „Dann wurde es für uns eine Abwehrschlacht, weil wir es verpassten, den Sack in der ersten Halbzeit zuzuschnüren“, sagte SVA-Coach Karsten Mangold, der zum ersten Mal hauptverantwortlich auf der Trainerbank Platz nahm. Dass den Badestädtern aber der Ausgleich verwehrt blieb, lag zum einen am ganz stark aufspielenden Sascha Eisenhuth, der seine Farben mehrfach vor einem Gegentreffer bewahrte, zum anderen an der fehlenden Cleverness der TSG-Angreifer vor dem Tor. Selbst nach der gelbroten Karte für Alexander Ufelmann blieb der Gast aktiv, aber die Hausherren zitterten sich ins Ziel. „Und dann ist die ganze Anspannung von mir abgefallen“, schmunzelte der erleichterte Trainer-Neuling. Weidenhausen lag nach einem sehenswerten Schuss und einer abgefälschten Flanke 0:2 zurück, ehe ebenfalls durch einen abgefälschten Schuss, einem Abwehrfehler der TSG-Defensive und einem schön herausgespielten Angriff der Spielstand zu Gunsten des SVA gedreht wurde.

• Tore: 0:1 Range (23.), 0:2 Zindel (27.), 1:2 Fischer (30.), 2:2 Komorowski (32.), 3:2 Henke (38.).


Foto: Carl-Heinz Greim, Werra-Rundschau

Karsten Mangold (links) und Sascha Eisenhuth (rechts)

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